Von Alvaneu über die Furcletta nach Arosa, 31.07.2014

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Nach dem Ausflug auf den Monte Generoso hatten Silvan und ich erneut die Möglichkeit einen zweitägigen Biketrip zu machen. Patrick konnte diesmal leider nicht mitkommen.

Wir wählten für die beiden Tage eine Runde in der Region Arosa/Lenzerheide aus. Um die Anreise etwas zu verkürzen, fuhren wir mit dem Zug bereits am Vorabend nach Chur. Dort übernachteten wir im Best Western Hotel. Am nächsten Tag ging es punkt neun Uhr in Chur auf den Bus. Dieser brachte uns nach Alvaneu

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Hier startet gleich beim Dorfplatz der Aufstieg zur Furcletta. Diese ist ein Übergang, welcher auf der anderen Seite nach Arosa runter führt. Die Abfahrt durchs Welschtobel soll wunderschön sein, so berichtete unter anderem auch Rotscher in seinem Blog.

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Der Start ist sehr steil. Schnell verlassen wir die Zivilisation und tauchen in den nebligen Wald ein. Es ist trüb an diesem Tag, aber die Temperaturen sind für’s Bergauffahren sehr angenehm.

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Kurz nach dem Start in Alvaneu treffen wir ein Paar an, welche ebenfalls mit dem Bike über die Furcletta möchten. Schnell kommen wir ins Gespräch und fahren den Aufstieg mehr oder weniger zusammen.

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Aclas Davains

Mir läuft es an diesem Tag nicht ganz wie gewünscht. Immer mal wieder muss ich anhalten und kleinere Pausen einlegen, währenddessen Silvan sehr gut den Berg rauf kommt.

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Die Aussicht hier wäre sicher super…

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Bei der Alp da la Creusch ist die Strasse zu Ende. Gut 1’000 Höhenmeter haben wir bereits erklommen. Auch habe es geschafft bis hier hin. Und ich glaube, die kleinen Verschnaufspausen so circa alle 100 Hm haben sich gelohnt. Es war nicht der für mich gewohnte Rhythmus, aber so ging es doch ganz ordentlich.

Ab der Alp da la Creusch ist der Weg ein stetes abwechseln zwischen fahren, schieben und tragen.

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Teilweise ist es etwas unklar, wo genau der Weg durchfährt. Dank GPS-Gerät kommen wir nicht von der Route ab.

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Die Murmeltiere dürfen in den Bergen natürlich nicht fehlen.:-)

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Dann erblicken wir plötzlich die Furcletta. Meine drei Begleiter gehen schon mal voraus, ich folge ihnen gemütlich.

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Sie sind schon fast oben…

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Ich hab’s auch gleich geschafft.

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Dann ist es vollbracht!

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Furcletta, 2’573m

Da darf ein Selfie natürlich nicht fehlen.

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Es zieht ordentlich, so brechen wir nach einer Essenspause wieder auf. Eine der besten Abfahrten im Bündnerland soll nun auf uns warten… wir sind sehr gespannt.

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Zu Beginn gilt es, das einzige Schneefeld der Tour zu überqueren. Danach ist ein unwahrscheinlich schöner Trail angesagt.

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Sofort sind die Bemühungen des Aufstiegs vergessen.

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Es scheint, als hätte der liebe Gott diesen Weg für uns Biker geschaffen. Die Landschaft ist wunderschön und der Trail einfach nur herrlich!

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Auch ein paar Bäche gilt es zu queren. Dies gelingt uns fast immer trocken…:-)

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Immer wieder müssen wir anhalten um die einzigartig schöne Umgebung bestaunen.

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In der Mitte gibt’s ein etwas technisches Stück. Silvan zeigt da dem Trail den Meister.

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Danach wieder flowig, sogar noch mehr als der obere Teil.

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Die Landschaft hier erinnert ans Val Mora

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Auch der schönste Trail ist mal zu Ende, so auch dieser. Als wir bei der ARA Isel den Talboden erreichen, steht uns als Abschluss der ziemlich steile Aufstieg nach Arosa bevor. Darauf sind wir beide zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht scharf drauf. Aber von da führt nur ein Weg nach Arosa und dieser geht bergauf.

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Kaum oben im Dorf kehren wir bei der Espressobar in unser obligates Aprés Bike ein und lassen diesen herrlichen Tag noch einmal Revue passieren. Wir sind natürlich die einzigen Biker in der Bar und dürfen gleich mehreren Personen Auskunft über die soeben beendete Tour geben.

Nach dem Barbesuch geht’s mit dem Bike ein paar Sekunden bergab und schon sind wir bei der Downtown Lodge, unserer Unterkunft für diese Nacht. Fürgut 80 Franken gibt’s ein viergängiges Abendessen mit Nachservice, ein Viererzimmer für uns allein und ein feines Frühstück. Die Unterkunft ist zwar einfach gehalten, aber Preis/Leistung stimmte für uns alleweil! Zudem kann man an der Rezeption gratis einen Haarföhn verlangen, um damit die nassen Bikeschuhe (von der nicht geklappten Bachquerung) zu trocknen…:-)
Bei einer nächsten Gelegenheit werden wir die Downtown Lodge sicher wieder aufsuchen.

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Nach dem Essen liefen wir noch zum Kulm rauf und bestaunten die coole Modelleisenbahn.

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Wieder zurück in der Unterkunft schliefen wir schon bald ein und freuten uns auf Tag 2 unseres Kurztrips.
To be continued…

Distanz: 23 km / Fahrzeit: 4 h 6 min / Höhenmeter: 1’500 Hm

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3 Gedanken zu „Von Alvaneu über die Furcletta nach Arosa, 31.07.2014

  1. Mit rotscher nahm ich diese Tour unter die Räder. Da schweife ich doch gleich wieder in Erinnerung an diese super Tour. Das Welschentobel ist immer eine Bikereise wert. Diese Einsamkeit und Ruhe in diesem wildromantischen Tal ist sehr eindrücklich. Der lange Aufstieg lohnt sich alleweil. Wir starteten in Valbella, da hat es noch ein paar schöne Trails hinunter nach Alvaneu. Aber die Hängebrücke war bei uns noch nicht gebaut. Hier noch mein Bericht vom Welschentobel: http://vivalagrischa.wordpress.com/2012/07/09/furclettapass-welschentobel/#more-727

  2. Schade war das Wetter nicht besser. Aber diesen Sommer müssen wir uns wohl mit solchen Verhältnissen abfinden.
    Wer den Tag nicht beim Aprés Bike sondern auf dem Sattel ausklingen lassen möchte, kann die Runde vervollständigen mit Hörnli, Urdenfürggli bis Chur, wie Hans und ich das gemacht haben. Das gibt dann aber schon eine Monsterrunde 😉

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