BikeGrenzTrip 2014, 3. Etappe: Berninapass – St. Moritz

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Am heutigen Tag bleiben wir in der Schweiz. Genauer gesagt bleibe ich im Engadin und Silvan tritt die Heimreise an, weil er momentan einen Weiterbildung besucht.

So checken wir relativ füh im Hotel Suisse in Poschiavo aus und nehmen den Zug zum Berninapass rauf. Oben herrscht strahlender Sonnenschein aber es ist sehr frisch.
Da Silvan zu einer vernünftigen Zeit zu Hause sein möchte, haben wir bereits am Vorabend entschieden, vom Bernina direkt ins Engadin zu fahren und den bekannten und genialen Schmugglertrail nach Poschiavo auszulassen.

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So fahren wir zuerst dem Trail entlang des Lago Bianco. Der ist gespickt mit einigen kurzen Gegenanstiegen. Diese sind uns aber mehr als recht, denn so kriegen wir unsere Körper bei diesen kühlen Temperaturen auf eine anständige Betriebstemperatur.

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An der Nordseite des Lago Bianco werden wir dank einer Tafel auf eine hier vorhandene Wasserscheide aufmerksam gemacht. Der See hat auf beiden Seiten eine Staumauer. Was nach Norden abfliesst geht ins Schwarze Meer, was nach Süden läuft landet in der Adria.

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Und weiter führt unser Weg stets bergab und stehts flowig Richtung Pontresina.

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Landschaftlich ist diese Gegend einfach ein Traum!

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Oberhalb Morteratsch geht der Trail in den Wald rein. Jetzt wird es doch noch technisch, genau das Richtige zum Abschluss.

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In Pontresina heisst es dann Abschied nehmen. Danke Silvan für die Begleitung der letzten drei Tag, es hat rüüüdig Spass gemacht mit Dir.

Es ist erst elf Uhr, ich fahre aber trotzdem schon zur Jugendherberge St. Moritz. Mal schauen, ob sie noch ein Bett für mich haben. Vorgebucht ist noch nichts. Zuerst geht’s aber noch zum Stazersee. Immer wieder schön dort.

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Erwartungsgemäss hat’s in der Jugi genügend freie Zimmer und ich kriege in Viererzimmer für mich alleine. Ich kann bereits einchecken und beschliesse, den heuitgen Biketag kurz vor zwölf Uhr zu beenden. Der Wind weht stets zügiger, auf der Corviglia war ich schon ein paar Mal und da ich nur eine Übernachtung in St. Moritz plane, ist das Bahnticket nicht inbegriffen und mir zu teuer. Zudem springt meine Schaltung seit der gestrigen Knallerabfahrt vom Violapass nach Poschiavo und so werde ich am Nachmittag noch bei einem Bikemech vorbei schauen.
Langweilig wird’s mir also nicht. Zuerst jetzt aber eine heisse Dusche und danach ein feines Essen im Restaurant Sonne, welches in der Nähe der Jugi ist. Sehr preiswerte Küche für St. Moritzer Verhältnisse und auch dieses Mal verliess ich diesen Gasthof vollumfänglich gesättigt.

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Und morgen? Es ist Schneefall auf 2’000 m angesagt, daher bin ich mir nicht sicher, wie der weitere Verlauf des Trips aussieht – wir werden sehen…

Distanz: 20 km / 1 h 34 min / Höhenmeter: 220 Hm

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