BikeGrenzTrip 2014, Schlussetappe und Fazit

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Bereits gestern Abend war klar, dass der Trip mit den Cimettatrails enden wird. Ich hätte zwar noch ein paar Tage Zeit gehabt, doch irgendwie fehlten die Reize und auch die Lust, die Tour fortzusetzen. Man kann immer noch irgendwo hinfahren, das wäre kein Problem. Doch die letzten Tage waren sehr schön und äusserst erlebnisreich. So ist für mich nun der ideale Zeitpunkt die Heimreise anzutreten, um die letzten Ferientage noch zu Hause zu verbringen.

Ich geniesse im Hotel Schiff, meiner Unterkunft in Ascona, ein leckeres Frühstück direkt am See und checke anschliessend aus.

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Auch am letzten Tag zeigt sich das Wetter von der allerbesten Seite. In Ascona freuen sich die Marktleute auf einen sonnigen Tag.

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Aufgrund des tollen Wetters ist für mich klar, dass es auch heute noch ein paar Kilometer geben soll. So steige ich in Locarno in den Zug, um diesen in Flüelen wieder zu verlassen. Dort fahre ich dem sehr schön angelegten Radweg der Axenstrasse entlang. Dieser ist gespickt mit einigen Tunnels und spektakulären Blicken auf den Urnersee.

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In Sisikon ist der Radweg zu Ende und ein Weiterkommen nach Brunnen wäre nur auf der lärmigen und nicht ungefährlichen Axenstrasse möglich. Eine Umfahrung wie vorher gibt es auf diesem Abschnitt nicht. So steige ich in den nächsten Zug und bleibe gleich bis Arth-Goldau sitzen.

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Von dort fahre ich via Michelskreuz wieder nach Hause und sieben aufregende Tage sind somit zu Ende!

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Und das Fazit am Ende des BikeGrenzTrips? Das Wichtigste vorweg: Kein Unfall und kein Sturz. Silvan und ich kamen beide gesund und munter wieder zu Hause an. Und mit Ausnahme eines Kettenrisses meinerseits im Val Mora gab’s keinen einzigen Defekt zu beklagen.

Auch sonst war diese Tour ein voller Erfolg. Die Trails im Nationalpark werden mir in bester Erinnerung bleiben. Die mir bis anhin unbekannten Spots wie das Val Viola oder (wenn auch trailmässig nicht der Oberhammer) das Bergell waren sehr schön. Zudem weiss ich jetzt auch, welche Abfahrt vom San Jorio Pass nicht funktioniert…

Und die Unterkünfte? Speziell in Erinnerung bleiben wird mir bestimmt das Rifugio San Jorio. Auf einer Hütte zu übernachten ist immer was besonderes. Auch alle anderen Hotels waren klasse. Sehr schön waren das Bivio in Livigno mit dem tollen Spa Bereich undd das Schiff in Ascona mit seiner herrlichen Lage am Lago Maggiore.
Abschliessend darf ich mitteilen, dass wir ausnahmslos freundliches Personal antrafen, in Italien genauso wie in der Schweiz.

Es hat sich für mich die letzten Jahre abgezeichnet, dass mir solche Mehrtagestouren einfach am meisten Freude machen. Nur das Bike und den Rucksack am Rücken – so bin ich extrem flexibel. Zudem lässt sich auf diese Weise die Route jeden Tag neu definieren und verleiht einem solchen Trip eine schöne Prise Abenteuer.
Ich finde es dann nicht mal so tragisch, wenn es den einen oder anderen Tag ohne Singletrail gibt. Wenn ich dafür etwas erlebe und in neue Gegenden vorstosse, ist das genau so interessant.

Als Abschluss hier noch einmal die Übersicht über jede einzelne Etappe:

1. Etappe: Santa Maria – Livigno
2. Etappe: Livigno – Poschiavo
3. Etappe: Bernina – St. Moritz
4. Etappe: St. Moritz – Dascio
5. Etappe: Dascio – Rifugio San Jorio
6. Etappe: Rifugion San Jorio – Locarno
7. Etappe: Cimetta – Ascona

The End!

2 Gedanken zu „BikeGrenzTrip 2014, Schlussetappe und Fazit

  1. Toll! Danke für deine vielen Erlebnisse auf deiner Reise. Es hat Spass gemacht, diese mit den Beiträgen mitzuverfolgen. Mehrere Tage nur mit Bike und Rucksack unterwegs zu sein hat seinen speziellen Reiz. Vielleicht sollte ich das auch mal einplanen 🙂

  2. Es hat mich sehr gefreut deinen Bericht, die vielen gelungenen Fotos zu lesen bzw. anschauen !! Seit 2 Jahren hatte ich auch jeweils eine Woche geplant zum Biken. Immer spielte mir das Wetter schlecht mit, vor 2Jahren eine abgebrochenr Alpencross heuer ein Sch*****Sommer, ich war nach Finale ausgewichen …. Dort war es angenehm (zu kühl für einen Mittelmeersommer ) um so besser zum Biken. Am Abend war auch ein dünner Pullover nötig beim Camping Terre Rose, draussen im Restaurant Fermin auf der Manie Hochebene ca. 4000hm. Bei deiner Reise hattest du tolles Wetter !!!

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