Valletta ist nicht die einzige schöne Stadt auf Malta…

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…denn wer sich während seines Maltaaufenthalts nur im Grossraum Valletta aufhält, verpasst einiges. Die Hauptstadt der Insel hat zweifelsohne eine sehr schöne Altstadt welche man gesehen haben muss, doch es gibt noch einige andere Orte und Städte, für die es sich lohnt den Bus zu besteigen und diese zu besuchen.

Als guten Ausgangspunkt für eine Wanderung der westlichen Küsten entlang bietet sich beispielsweise Mgarr an. Hier geht es eher beschaulich zu und her. Auch ist der Verkehr nicht so dicht, wie in Valletta und Umgebung. Bei der Pfarrkirche St. Maria befindet sich der Kern des Städtchens, bei welchem sich ein paar Restaurants und Läden finden lässt. Wer sich also vor einer Wanderung noch etwas stärken möchte, kann dies hier vor Abmarsch erledigen.

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Auch eher ruhiger geht es in Marsaskala zu und her. Hier hat es aber schon mehr Restaurants als in Mgarr. Eigentlich logisch, denn befindet sich diese Ortschaft am Meer und hat eine sehr schöne Promenade. Ich startete von hier aus eine tolle Wanderung (Bericht folgt) und gönnte mir vor dem Start mit einem Rührei und Toastbrot ein zweites Frühstück.

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Die oben erwähnte Wanderung führte mich nach Marsaxlokk. Diese Stadt ist ein richtiger Touristenmagnet.

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Die Hauptgründe dafür sind zum einten der grösste Markt auf Malta, welcher jeden Sonntag stattfindet. Hier kann man so gut wie alles kaufen, vorzugsweise natürlich einheimische Spezialitäten wie zum Beispiel das maltesische Nougat. Man bekommt an diesem Markt auch jede Menge Fisch.

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Leider nimmt der Markt jeweils einen Teil der Strasse in Beschlag, so dass den Fussgängern nur der Platz durch die Aussenplätze der unzähligen Restaurants bleibt. An einem schönen Sonntag ist Marsaxlokk jeweils voll mit Einheimischen und Touristen und dementsprechend eng ist es. Und wie es der Zufall wollte, war ich an einem schönen Sonntag dort…

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Trotzdem ist Marsaxlokk einer der hübschesten Orte, welche ich auf Malta antraf. Dies nicht zuletzt dank den Luzzus, was der zweite Hauptgrund für die Reisenden ist, hier her zu kommen. Die Luzzus sind die typischen, farbigen Fischerboote auf Malta und in der örtlichen Bucht hat es unzählige davon.
Also unbedingt hingehen. Und wer auf den Markt verzichten kann, soll dies nicht am Sonntag tun.

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Birzzebbuga fand ich wiederum nichts spezielles. Es hat auch hier einige Luzzus in der Bucht, aber der Charme ist nicht derselbe wie in Marsaxlokk. Sehenswert ist aber der grosse Containerhafen, wo auch die aller grössten Schiffe andocken können.

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Was während keines Maltabesuches fehlen darf ist ein Ausflug nach Rabat und Mdina. Tut man dies mit dem Bus, so steigt man am besten in Rabat aus und schaut sich zuerst als Warm-up diese Stadt an. Warm-up, weil Mdina der klare Höhepunkt dieses Trips ist. Die beiden Städte sind quasi zusammen gewachsen.

Als ich Rabat besuchte, waren noch die Dekorationen des vergangenen St. Joseph Tags (19. März) zu sehen.

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Auch hat es eine grosse Kirche mit der dazugehörenden Plaza, auf welcher man einige kleine Bars und Restaurants findet. Ideal für einen Snack oder ein Mittagessen.

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Auch findet man in Rabat enge, kleine Gässchen. Einige davon sind besonders schon herausgeputzt.

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Hat man den Busbahnhof von Mdina überquert, steht man vor den imposanten Stadtmauern dieser Ortschaft. Sowas in der Art habe ich noch nie gesehen.

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Nachdem 870 die Araber den maltesischen Archipel erobert hatten, gaben sie der Stadt den heutigen Name Mdina. Dies bedeuet soviel wie: „von Mauern umgebende Stadt.“

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In dieser autorfreien Stadt leben nur 237 Einwohner (per 31.12.2012). Es wimmelt hier von engen, verwinkelten Gassen – man kann sich richtig verlaufen. Ich liebe dies an solch alten Städten.

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Ein paar Zeilen weiter oben habe ich erwähnt, dass sich Rabat für das Mittagessen anbietet – das hat natürlich einen guten Grund. Das Dessert muss man unbedingt im Restaurant Fontanella zu sich nehmen. Diese befindet sich am nördlichen Ende der Stadt. Das besondere an dieser Gaststätte ist, dass sie sich auf der Stadtmauer (!) befindet. Auch hier muss ich feststellen: So was habe ich noch nie gesehen. Obendrein hat man eine fantastische Aussicht auf den Grossraum Valletta. Leider war bei meinem Besuch die Sicht nicht so gut.

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Dafür hatte ich das unglaubliche Glück, einen freien Tisch ganz oben auf der Mauer zu ergattern. Der Cake war unglaublich lecker, also auch da: Unbedingt hingehen.
Nebenbei: Das Restaurant hat selbstverständlich auch eine warme Küche und ist ebenfalls am Abend geöffnet.

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Dies war ein Einblick in die Städte, welche ich bei meinem Sprachaufenthalt besucht habe. Der nächste und letzte Bericht wird dann von den unglaublich schönen Wanderwegen entlang den spektakulären Küsten und Cliffs handeln. Ich möchte nicht zu viel versprechen, aber das könnte eine bildgewaltige Geschichte geben…

Somit verbleibe ich mit lieben Grüssen aus Malta, Euer Chregu!

2 Gedanken zu „Valletta ist nicht die einzige schöne Stadt auf Malta…

  1. Danke Chregu für die Berichte aus Malta. Habe gerade ein GEO Epoche zu den Kreuzfahrern gelesen und da ist Malta natürlich ein Thema. Ich bin Fan von solch alten Städten und so muss ich wohl auch mal dahin!

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