Grenzwertige Biketour 2015

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Am 14. Juni 2015 war es wieder soweit. Die diesjährige Grenzwertige Biketour stand auf dem Programm. Organisator Markus Baumann lud nach letztem Jahr bereits zum zweiten Mal die Onlinegemeinde und Biker aus seinem Bekanntenkreis zu einer Tour im Grenzbereich Bern/Luzern ein.

Bei der ersten Ausgabe letztes Jahr konnte ich leider nicht teilnehmen. Umso mehr freute ich mich auf die diesjährige Grenzwertige Bikteour. Nebst Markus werde ich an diesem Sonntag noch Spoony (Spoony’s Bikeblog) und BlackCoffe (Swiss Bikeblog) kennen lernen. Deren Blogs verfolge ich schon seit einigen Jahren und ich freue mich sehr, die Personen dahinter mal in Natura kennen zu sehen.

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In Marbach (LU) treffen wir uns morgens um acht Uhr. Die Begrüssung ist sehr herzlich und trotz der bescheidenden Wetterprognose freuen sich alle auf den heutigen Tag!

Zu Beginn gibt es die Option, den ersten Hügel zu umfahren. Da ich eher ein Langsamstarter bin, entscheide ich mich für ein gemütliches Einfahren und schliesse mich Rosemarie, Cornelia und Roland an. Der Rest der Gruppe macht sich auf nach Wittenfähren etwas unterhalb der Marbachegg.

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Derweil rollen wir uns gemütlich ein, geniessen ein erstes Mal die tolle Landschaft und nützen die Gelegenheit uns kennen zu lernen. Denn persönlich habe ich bisher noch keinen einzigen Teilnehmer dieser Tour getroffen. Ja, so läuft es halt im heutigen Onlinezeitalter… Gerade deshalb sind solche Treffen genau das Richtige!

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In Bumbach sind die Narben des letztjährigen Unwetters noch gut zu sehen. Es ist jeweils schwierig vorzustellen, wie solch kleine Bäche solche Verwüstungen anrichten können.

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In Kemmeribodenbad gibt es den ersten Kaffee der Tour. Das Wetter spielt noch sehr gut mit und so können wir draussen sitzen. Kaum wollen wir vier uns wieder auf den Weg machen, trudelt die schnellere Gruppe ein. Nun gut, wir entscheiden uns trotzdem für die Weiterfahrt, die holen uns eh wieder ein.

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Nach der Pause folgt der erste richtige Aufstieg des heutigen Tages. Die Mirrenegg soll erklommen werden.

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Eine gleichmässig steigende Strasse führt dort hinauf. Das Wetter ist immer noch prächtig – kommt das wirklich regnen am Nachmittag…?

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Vor der Mirrenegg holen uns auch die Schnelleren wieder ein und so sind wir ab sofort alle zusammen unterwegs. Oben dann nur eine kurze Pause denn das nächste Beizli ist nah.
Hier auf der Mirrenegg beginnt übrigens der steile Schlussaufstieg zur Allgäuer Lücke, wo ich letzten Herbst mit Robin drüber ging.

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Ein paar Minuten später erreichen wir bereits die Alp Tannigsboden. Dort gibt es Kaffe, ausgezeichneten Heidelbeerkuchen und viele andere leckere Sachen. Das Beizli ist aber nicht bewirtet und man bezahlt das Konsumierte eigenständig in eine bereit gelegte Kasse. Deshalb empfiehlt es sich, ein bisschen Kleingeld dabei zu haben.

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Während dem Rast schlägt das Wetter merklich um und wir diskutieren Über den weiteren Verlauf der Tour. Zurück nach Kemmeriboden und retour nach Marbach? Oder doch noch den Versuch über Sörenberg und den Hilferenpass? Da der Umschwung noch nicht unmittelbar ansteht, riskieren wir es und machen uns auf den Weg zur Rossweid oberhalb Sörenberg.

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Steile Abschnitte mit rasenden Abfahrten wechseln sich in dieser wunderschönen Ecke stets ab. Wäre es nicht so bewölkt, wäre es noch schöner.

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Kurz vor der Rossweid gibt es noch einen kurzen, aber knackigen Wurzeltrail.

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Nach einem erneuten Break geht’s zügig runter nach Sörenberg. Dort flicken wir kurzerhand einen Platten und rasen dann in teils Höchstgeschwindigkeiten nach Flühli runter.

Während dem Aufstieg zum letzten Pass des Tages – dem Hilferenpass – muss ich meine Kameraden ziehen lassen. Ich komme eigentlich ganz gut voran, doch das Tempo der anderen grenzwertigen Biker ist mir schlicht zu hoch.

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So dauert es auch gar nicht so lange und wir sind oben auf rund 1’300m. Als Belohnung gibt’s einen flachen, sanften Trail, bis wir die eigentliche Passhöhe erreichen.

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Schnell sind wir uns einig, dass wir Petrus nicht herausfordern wollen und fahren auf der Strasse zurück nach Marbach. Dort trennen sich dann unsere Wege wieder.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unseren Guide Markus Baumann, der die Tour super zusammen gestellt hat und die Sache jederzeit im Griff hatte. Hat mich zudem sehr gefreut, Dich endlich mal persönlich kennen zu lernen.
Auch ein Dankeschön an den Rest der Gruppe. Was super mit Euch, gerne wieder! Speziell freute es mich, die zwei anderen Blogger Spoony und BlackCoffe mal in Natura zu sehen. Online ist gut, aber der persönliche Kontakt ist immer noch am besten.

Falls es im 2016 wieder eine Grenzwertige Biketour gibt, bin ich (falls es das Datum erlaubt) sehr gerne wieder dabei!

Distanz: 54 km / 1’550 Hm / Fahrzeit: 4 h 3 min

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5 Gedanken zu „Grenzwertige Biketour 2015

  1. Hoi Chregu, merci für Deinen tollen Bericht, mir macht es auch immer wieder Spass neue Gesichter kennen zu lernen. Macht immer Freude so tolle Rückmeldungen zu erhalten. Halte alle auf dem Laufenden ob 2016 wieder was Grenzwertiges durchgeführt wird!!

  2. Pingback: Grenzwertige Biketour 2016 • Unterwegs mit Haemophilie

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