Goldseetrail, 14.09.2013

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Als letzte Tour von unserer Alta Rezia Woche wählten wir den Goldseetrail aus. Dieser führt vom Stilfserjoch runter ins Vingschau. Der erste Teil bis zur Furkelhütte ist jeweils fix, danach lässt sich der Trail bis fast ins Unendliche verlängern.

Wir liessen uns im Verlaufe des Nachmittags erneut gemütlich auf’s Stilfserjoch shutteln. Dies, weil der Trail erst ab 16:00 Uhr für die Biker freigegeben ist. Zudem waren meine Eltern bereits in Schlanders im Vingschau im Urlaub und das Ziel war es, am Abend bei Ihnen einzutreffen.

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An diesem Freitag war deutlich mehr los auf dem Joch, als noch beim Start zur Tour über die Bochetta di Forcola. Da wir noch etwas Zeit hatten, fuhren wir kurzerhand zur Tibeterhütte rauf und genossen im Restaurant die Aussicht auf die imposante Passstrasse.

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Als wir dann aufbrachen, mussten wir erneut die Bikes zur Dreisprachenspitze schieben. Von dort oben hat man eine coole Aussicht aufs Joch.

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Unmittelbar auf der Dreisprachenspitze beginnt der Goldseetrail.

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Unzählige Bilder existieren davon im Internet. Von der unglaublich schönen Lage, dem tollen Panorama und dem unendlichen Flow. Und wisst ihr was? Genau so ist dieser Trail wirklich!

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Wir waren ziemlich begeistert. Nur sollte die Ausgesetztheit nicht unterschätzt werden. Wer die Aussicht geniessen will, muss zwingend anhalten.

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Irgendwo in der Mitte gibt’s dann ab und zu ein paar verblockte Stellen, welche uns ein paar Mal zum Absteigen zwingen.

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Diese Stellen sind aber kurz und schnell wieder vorbei.

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Zu erwähnen gilt aber das letzte Stück, unmittelbar vor der Furkelhütte. Dieses ist ziemlich technisch. Ich konnte da nicht alles fahren. Ein deutscher Biker einer Gruppe versuchte dies, stürzte und brach sich das Schlüsselbein. Wir halfen ihm so gut es ging und von der Furkelhütte konnte er von dem dort ansässigen Wirt ins Tal gebracht werden. Da hatte er Glück, denn die Bahn war bereits geschlossen.

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Da die Zeit bereits fortgeschritten war, entschieden wir uns bei der Furkelhütte direkt ins Tal runter zu fahren. Wir fuhren zur Malga di Campo Piccolo. Von dort aus wählten wir den Weg, welcher dem Übergrimm entlang runter führt. Im Vorfeld fand ich diesen Trail auf der Karte. Anhaltspunkte betreff Biketauglichkeit fand ich keine, also stand uns zum Ende des Tages noch ein Experiment bevor.

Der Beginn begann sanft über schöne Wiesen. Schon bald waren wir im Wald und der Trail wurde sehr schnell sehr steil.

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Relativ früh gings schlicht nicht mehr zum fahren. Zu steil und zu ausgesetzt. Auch zwei, drei Kletterpassagen wurden uns nicht vorenthalten. Das war ein klassischer Griff ins Klo!

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Nur gerade die letzten 200 Hm waren einigermassen ok. Was soll’s, kann passieren. Vielleicht halt in Zukunft die Karte noch ein bisschen genauer anschauen, dann wären mir vielleicht auch die Höhenkurven etwas besser aufgefallen. Aber vielleicht wollte ich die ja gar nicht gesehen haben…

Nichts desto trotz war der Goldseetrail eine gelungene Sache. Das nächste Mal wäre aber die Variante frühmorgens besser. Dann hätten wir den Rest des Tages genügend Zeit, den Trail zu verlängern und auf den Spuren von Rotscher zu fahren, der (logischerweise) die „Big One“ Variante wählte.

Als Abschluss rasten wir den Radweg das Vingschau runter und trafen etwas vor acht Uhr in Schlanders ein und liessen mit meiner Familie bei einem feinen Nachtessen in der Goldenen Rose den Abend ausklingen. Zu erzählen gabs natürlich viel.

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Distanz: 37 km / Fahrzeit: 2 h 56 min / Höhenmeter: 200 Hm

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4 Gedanken zu „Goldseetrail, 14.09.2013

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