Die Fatbike Vollmondtour mit Lukas Stöckli!

Letzten Mittwoch hatte ich endlich mal wieder das Vergnügen mit Lukas Stöckli auf eine Biketour zu gehen. Dies dann erst noch in einem äusserst besonderen Rahmen. Es handelte sich nämlich um eine Fatbiketour im Schnee bei Vollmond. Eingeladen wurde ich dafür von meinem Bikefreund Benno, weil ich an seinem Hochzeit den Part des DJ’s übernahm.

Leider erkrankt Benno ausgerechnet an diesem Tag und muss kurzfristig seine Teilnahme absagen. Mit dabei ist aber auch Silvan, ein ebenfalls langjähriger Bikekollege von mir. Mit Paddy hat Luki noch einen zweiten Guide dabei, welcher zusätzlich auch die Mietbikes zur Verfügung stellt. Neben Silvan und mir nehmen noch sieben andere Fatbiker an der Tour teil.

So treffen wir uns alle nach drei Uhr bei der Talstation der Wirzwelibahn in Dallenwil. Nach ein paar Infos von Luki geht es los.

Zu Beginn radeln wir alle die Ächerlipaßstrasse rauf. Für mich ist es eine komplette neue Erfahrung. Noch nie war ich auf einem Fatbike unterwegs. Natürlich spüre ich den Unterschied zu einem 2,3 Reifen sehr gut. Der Abrieb ist grösser und es braucht dementsprechend mehr Kraft den Berg rauf zu kommen.

Ein Apéro bei einem Tipizelt sei bereit für uns, meint Luki. Darauf freuen wir uns natürlich alle schon. Etwas vorher verlassen wir die Paßstrasse und wechseln auf schneebedeckten Untergrund.

Jetzt kommen die Vorteile eines Fatbikes erstmals so richtig zum tragen. Mit einem gewöhnlichen Bike hätte man hier keine Chance und würde im Schnee „versinken“.

Doch mit den dicken Schlarpen geht das ganz gut und macht sogar Spass!

Das Tipizelt ist nicht mehr weit und bei warmen Tee, Dörrfrüchten und Guetzli lassen wir es uns am lodernden Feuer gut gehen.

Als nächstes folgt der Aufstieg zur Gummenalp. Da wir unter der Woche unterwegs sind haben wir die Schlittelpiste für uns alleine. Auch hier sind die Fatbikes sehr gut aufgehoben und leisten bestens ihren Dienst. An der Pedale ziehen (und nicht stossen) soll ich, meint Luki, wenn das Hinterrad kurz vor dem durchdrehen ist. Ein Input, welcher mir sehr gut hilft.

Der mittlere Teil des Aufstiegs beinhaltet dann zu steile Rampen. Sogar Luki muss hier absteigen und schieben.

Es wird dunkel und wir fahren in die Nacht hinein. Die Lampen werden montiert und die winterliche Landschaft kommt gleich noch einen Tick besser zur Geltung. Eine wirklich einzigartige Stimmung!

Vor der Pause im Restaurant wird das Gelände flacher und mehrheitlich fahrbar. Den Pausentee in der Wärme haben wir uns nun alle verdient.
Danach geht es auf einen Schneeschuhpfad runter ins Wirzweli. Dort wartet ein Fondue auf uns.

Zuerst gibt Luki aber noch den Zustand des Schnees bekannt: Pulver-gut, meint er. Also los!

Alle sind bestens mit Licht ausgerüstet und düsen den Trail runter. Regelmässig gibt es Abgänge, welche aber alle ohne Zwischenfälle im weichen Schee enden.

Auch ich finde mich regelmässig im Schnee wieder und vermisse ein wenig den Fahrfluss. Eine solche Abfahrt im Schnee ist etwas komplett anderes als wenn man mit einem Fully einen trockenen Trail runter fährt. Da fehlt mir schlicht weg die Übung dazu.

Obwohl ich kaum mal länger als eine Minute im Sattel und auf den Pedalen bleibe macht mir die Sache ebenfalls Spass. Dies gilt natürlich auch für Silvan der sein Mitkommen definitiv nicht bereut.

Die Szenerie im Schnee bei Dunkelheit ist wirklich einzigartig.

Unten angekommen am Ende des Schneeschuhpfads ist es dann nicht mehr weit bis zum Alpenrestaurant Wirzweli. Dort gibt es ein leckeres Fondue bei welchem jeder einzelne genug bekommt.

Zu guter Letzt gibt es noch die Möglichkeit, mit den Fatbikes den Trail runter nach Dallenwil zu fahren. Da dieser laut Luki ebenfalls noch schneebedeckt ist, nehme ich die Bahn für den Abstieg. Sicher ist sicher, sage ich mir. Und wenn ich die vorherige Abfahrt nochmals anschaue, wäre ich wohl nur der Bremsklotz der Gruppe.

So nehme ich mit Esther, Stephan und Urs die Bahn und nur rund zehn Minuten nach unserer Ankunft sind auch die anderen Mitbiker schon wieder bei uns. Nach der Rückgabe der Mietbikes verabschieden wir uns alle voneinander. Jeder geht mit einem Rucksack voller Eindrücke nach Hause. So etwas macht man definitiv nicht alle Tage.

So danke ich Luki und Paddy vielmals für das tadellose guiden dieser Tour. Es war alles bestens organisiert – so wie immer bei Luki! Auch wenn wir den Vollmond leider nicht zu Gesicht bekamen, war es ein einmaliges Erlebnis für alle und auch ich habe es natürlich sehr genossen.

Auch ein großes Dankeschön an Benno für dieses tolle Geschenk. Schade warst Du nicht dabei, aber das holen wir dann ein ander Mal noch nach.

Übrigens: Wer mit dem Fatbike auch mal durch den Schnee düsen möchte, dem sei die Fatbike Saisonabschluss Tour mit Luki empfohlen. Es gibt immer noch freie Plätze!

7 Gedanken zu „Die Fatbike Vollmondtour mit Lukas Stöckli!

  1. Danke Chregu, es ist jedes Mal ein grosses Vergnügen mit dir „on Tour“ zu sein. Ob im Winter oder Sommer 🙂 Ich freue mich bereits jetzt auf unser nächstes Abenteuer in der wunderschönen Bergwelt. Love the Ride – Luki

    • Hallo Luki! Es ist auch für mich jedesmal ein grosses Vergnügen mit Dir auf die Piste zu gehen! Die nächste Tour kommt bestimmt!
      Liebe Grüsse Chregu

  2. Lieber Chregu, sehr schöner Bericht und eindrückliche Fotos.
    Das waren ja Töffs:):):D:D.
    Wünsche dir noch einen schönen Abend, vielleicht bis Mittwoch
    bei einer Käsewurscht:).
    Liebe Grüsse vom Heimeli

  3. Wenn man im Norden Deutschlands wohnhaft ist, dann kann man von solchen traumhaften Fahrradtouren nur träumen… Bergtouren kann ich leider nur bewältigen, wenn wir mal in den Urlaub fahren. Hier in meiner Umgebung ist die Landschaft nicht so bergig wie ich es gerne hätte. Aber na ja…. bei der Betrachtung dieser Bilder steigt natürlich das Verlangen nach einer vernünftigen Fahrradtour immer mehr.

    Ich bin guter Dinge, dass es dieses Jahr noch klappen wird. Gut, vielleicht wird es keine Tour bei Vollmond und Schnee. Aber dieses Jahr wollen meine Frau und ich noch nach Zürich aus beruflichen Gründen. Aber es wird sich bestimmt auch mal eine Auszeit ergeben, bei der ich die Möglichkeit ausnutzen möchte, um eine schöne Tour zu machen. Einfach mal wieder ein paar Hügel und Aufstiege besiegen! Neben den beruflichen Verpflichtungen wollen wir unbedingt diese Terrasse Bar in Zürich aufsuchen, nach Empfehlungen von Freunden von uns. Soll sehr gemütlich sein. Genau sowas, was man nach einem anstrengenden Tag voller Meetings braucht!

    Wie gesagt: tolle Bilder! Scheint eine super erfolgreiche Tour gewesen zu sein! Beste Grüße aus Bremen.
    Euer Bremer Junge Felix!

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