
Einen wunderschönen guten Morgen aus Schaffhausen. Mein Tag beginnt im Best Western mit einem ausgiebigen Frühstück, das keine Wünsche offenlässt. Neben den klassischen Optionen wie Brot, Käse, Aufschnitt, Rührei und frischem Obst gibt es auch süße Leckereien: köstliche Muffins und herrlich duftende Apfelküchlein.

Gut gestärkt und voller Energie mache ich mich auf den Weg, um die lange Strecke entlang der Rhein-Route in Angriff zu nehmen. Wettertechnisch wird es auch heute nichts auszusetzen geben. Sonne pur, warme Temperaturen – der perfekte Rahmen für eine Radtour.

Die Möglichkeiten hier sind schier unbegrenzt.

Die Fahrt beginnt entspannt. Der Rhein begleitet mich mit seinem glitzernden Wasser, Es macht Freude, hier unterwegs zu sein, die Landschaft aufzusaugen und den Tag ganz nach meinem Rhythmus zu gestalten.

Die Riegelhäuser sind auch heute omnipräsent.

Mein erster Pausenstopp ist das Schloss Rheinau.

Die eindrucksvolle Anlage liegt malerisch auf einer Rheinhalbinsel und strahlt eine besondere Ruhe aus.

Ich schlendere ein bisschen durch die Gegend. Es ist wunderschön hier. Auch übernachten wäre möglich. Ist gespeichert für ein anderes Mal.

Weiter geht die Reise. Die nächsten Riegelhäuser warten schon.

Die nächsten Bilder wurden vor Eglisau aufgenommen. Der Rhein fließt ruhig und klar durch die grüne Umgebung, eingerahmt von dicht bewaldeten Hügeln, die eine idyllische Kulisse schaffen. Die Natur hier wirkt vollkommen unberührt, mit Schilfzonen und grasbewachsenen Ufern, die Lebensraum für verschiedene Wasservögel bieten. Ein wunderschöner Abschnitt.

Die Mittagspause halte ich im Landgasthof Fähre in Rheinsfelden. Die Terrasse ist gross und trotzdem gut gefüllt. Die Stimmung ist angenehm lebhaft, und ich entscheide mich für ein köstliches Steinpilz-Risotto. Zum Dessert gönne ich mir ein Stück leckeren Torta della Nonna – eines meiner Lieblingsdesserts!
Besonders unterhaltsam ist der Wirt Massimo, der stets für einen lockeren Spruch zu haben ist und mit seiner herzlichen Art die Gäste zum Lachen bringt.

Frisch gestärkt radle ich weiter. Bis Koblenz verliert die Strecke etwas an Attraktivität. Ich kann stets auf einem eigenen Radweg fahren, aber die Route führt oft einer Strasse entlang. Glücklicherweise bleiben die schönen Ausblicke auf den Rhein.

In Koblenz erreiche ich die Aare-Mündung. Ein Fluss, den ich letztes Jahr komplett abgeradelt habe. Eine Tour verbunden mit tollen Erinnerungen!

Ich bleibe dem Rhein aber vorerst treu. Die Strecke bleibt abwechslungsreich, weiterhin etwas gar strassenlastig, aber trotzdem schön.

Vorbei am Kernkraftwerk Leibstadt…

…bis nach Laufenburg. Hier endet die achte Etappe. Gegen Ende zog es sich ein bisschen und ich bin nicht unglücklich, mein heutiges Tagesziel nun erreicht zu haben.

Ich checke im Hotel Mokka ein, einer tollen Unterkunft mitten in der Altstadt. Die Lage ist ideal, um die charmante Umgebung zu erkunden. Patrick, der Gastgeber, empfängt mich sehr freundlich und sorgt dafür, dass ich mich sofort wohlfühle. Der Ausblick von meinem Zimmer auf den Rhein und die gegenüberliegende deutsche Seite ist herrlich!

Beide Seiten sind schön. Die heimische, sowie auch die des grossen nördlichen Kantons. Patrick gibt mir für das Abendessen eine Empfehlung bei einem griechischen Restaurant ennet dem Rhein. Da dieses gut besucht ist, darf ich ich mich an einen Tisch zu einem deutschen Pärchen setzen. Wir kommen schnell ins Gespräch und unterhalten uns über meine Tour, ihre Reisen und vieles mehr. Solch spontane Bekanntschaften sind immer sehr spannend.

Der Tag geht im beschaulichen Laufenburg zu Ende. Vielleicht auch bald meine Reise? Mal sehen, wohin es mich noch ziehen wird.

Distanz: 82 km / Fahrzeit: 4 h 23 min / Höhenmeter: 500 hm
