
Der dritte Tag könnte kaum besser starten: Wir genießen das Frühstück draußen an der Sonne, die uns bereits früh mit ihren warmen Strahlen verwöhnt. Dieser Ort hier ist schon fast magisch. Es ist eine dieser Unterkünfte, die man nie mehr vergisst und bei einer weiteren Gelegenheit gerne wieder zurück kommt.

Gut gestärkt starten wir in die dritte Etappe unserer Tour.
Kurz nach dem Start wartet eine kleine Steigung auf uns, um der Route Nummer 72 zu folgen. Diese führt oberhalb des Talbodens durch die idyllischen Rebberge. Die Aussicht ist herrlich, diese Zusatzschlaufe lohnt sich definitiv.

In St. Leonard erreichen wir wieder den Talboden und setzen unseren Weg fort nach Sion. Dort gönnen wir uns ein Mittagessen – leckere Omeletten, die perfekt zu diesem warmen Sommertag passen.

Auf einmal gibt’s Besuch. Ein frecher Spatz versucht mir mein Essen zu stehlen. Glücklicherweise bleibt es beim Versuch – gemäss dem Motto: Nur schauen, nicht anfassen.

Wir geniessen noch ein bisschen die entspannte Atmosphäre in Sion, bevor wir uns wieder auf unsere Sättel schwingen.

Vorerst bleiben wir abseits der Rhoneroute und folgen weiter der Route 72, die uns erneut durch charmante Ortschaften und sonnige Weinberge führt.

Der Gegenwind, der uns auf diesem Abschnitt begleitet, macht die Fahrt zwar anstrengender, doch die schöne Landschaft entschädigt uns dafür.

In St-Pierre-de-Clages machen wir Halt, um die eindrucksvolle Kirche zu bestaunen.

Die romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert ist das Wahrzeichen des Ortes und beeindruckt mit ihrem markanten achteckigen Turm. Sie steht majestätisch inmitten des kleinen Dorfes und strahlt eine besondere Ruhe aus. Ein Blick ins Innere offenbart schlichte Eleganz, mit steinernen Bögen und einem Altar, der von ihrer langen Geschichte erzählt. Ein faszinierender Ort, der uns für einen Moment innehalten lässt.

Anschließend kämpfen wir uns weiter durch den Gegenwind und erreichen schließlich wieder die Rhoneroute. Diese führt uns auf direktem Weg nach Martigny, wo unsere Etappe für heute endet.

Wir checken im Hotel du Stand ein. Die Dame an der Rezeption hat alle Hände voll zu tun. Nebst der Verantwortung über die Hotelgäste ist sie zudem zuständig für den Service im Restaurant. Trotzdem gibt sie sich größte Mühe, uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten.

Am Abend zieht es uns im beschaulichen Ortskern in ein Steakhouse, wo wir uns für Burger entscheiden.

Ein toller Tag geht zu Ende. Viel gesehen, viel erlebt, viel Sonne getankt und der gute alte Gegenwind hat ebenfalls ganze Arbeit geleistet. Morgen wartet das nächste Abenteuer auf uns!
Distanz: 56 km / Fahrzeit: 3 h 18 min / Höhenmeter: 430 hm

Hi Chregu
Danke für den coolen Blog. Finde es toll, dass Du Deine „Berichterstattung“ wieder aufgenommen hast. Beim lesen gibt es mir immer wieder Impulse/Ideen was Neues auszuprobieren gemäss Deinen Beschreibungen.
Weiter so 🙂
LG Urs
Hallo lieber Urs
Vielen Dank für Deinen Kommentar. Ja es hat mich wieder gepackt und ich bin fleissig dabei, all die ausstehenden Berichte nachzuschreiben. Da wird noch einiges folgen die nächsten Wochen!
Liebe Grüsse
Chregu