Mit dem Gravelbike von Fribourg an den Genfersee

Der diesjährige März leistet wettertechnisch sehr gute Arbeit. Es gab schon einige schöne Frühlingstage mit milden Temperaturen und die Aussichten für die nächsten Tage sehen ebenfalls sehr gut aus. Da ich eine Woche Ferien habe Mitte des Monats, buche ich mir ein Zimmer in der Domaine Notre-Dame de la Route in Villars-sur-Glane. Diese Gemeinde befindet sich in der Agglomeration von Fribourg und somit in unmittelbarer Nähe der Drachenstadt.

Ich war letzten Sommer schon für eine Nacht in dieser Bleibe und alles passte dort. Da ich während meines Urlaubs Lust auf etwas Aktivität habe, reserviere ich mir den Aufenthalt gleich für vier Nächte und nehme nebst meinem Gravelbike auch meine Wanderschuhe mit. Am Ende resultieren drei Wandertouren und zwei Runden mit dem Rad. Die eine war eine Umrundung des Schiffenensees und die andere, etwas längere, führte mich von meinem Hotel an den Genfersee. Davon gibt es hier nun einen Bericht.

Nach dem Start bei meiner Unterkunft radle ich gemütlich durch die naheliegenden Wälder und fahre schon bald auf der Nr. 34 Alter Bernerweg. Der Lac de Seedorf ist einer der ersten Hingucker heute auf der Tour.

Die Umgebung ist sehr ländlich. Kleine Ortschaften wechseln sich ab mit offenen Weiden. Sehr schön, hier mit dem Velo unterwegs zu sein.

Eine schöne Schlucht, durch die die Arbogne führt, ist das nächste optische Highlight.

Kaum raus aus dem Tobel gleite ich über die nächste weite Fläche.

Ein schön gelegenes Bänkli kurz nach Torny-le-Grand lädt für die erste längere Pause ein.

Die Sonne scheint, die Aussicht ist toll – was für ein Tag!

Eine Erhebung, auf der die Ortschaft Villariboud liegt, bildet den nächsten Abschnitt.

Was für eine reizvolle Routenwahl. Inzwischen befinde ich mich auf der Nr. 87 La Broye-La Gruyère.

Die Gravelabschnitte halten sich in Grenzen, das Meiste der heutigen Tour ist geteert.

Aber wer will bei solchen Strecken schon reklamieren. In der Ferne erkenne ich Romont.

Einen kurzen aber knackigen Anstieg später befinde ich mich wieder mitten in der schmucken Altstadt.

Auch hier übernachtete ich letzten Sommer auf meiner mehrhrtägigen Tour durchs Welschland. Damals fand in Romont eine grosse Party statt. Weil ich mein Hotel mitten im Trubel hatte, fiel der Schlaf entsprechend kurz aus. Heute ist es klar ruhiger.

Nach einer kurzen Pause radle ich weiter über die Hügelzüge des Freiburger Mittellands.

Ich treffe kaum andere Personen an – nur die Natur, mein Bike und ich.

Auch hier gibt es bestens ausgeschilderte Bikerouten.

Das nächste Pausenbänkli wartet schon auf mich.

Danach der nächste herrliche Gravelabschnitt.

Die zweite Hälfte der Tour wird etwas hügeliger.

Die Kirche von Ursy ist einen weiteren kurzen Halt wert.

Blick auf Rue. Die Ortschaft mit dem schönen Schloss schaue ich mir bei einer anderen Gelegenheit an.

Oron-la-Ville ist das nächste grössere Dorf, das ich erreiche.

Die Kirche in Châtillens ist leider geschlossen – macht aber auch von aussen was her.

Hier beginnt der Schlussteil, der meistens bergauf führt.

Immer gibt es mal kurze Abfahrten, das Profil bleibt wellig – wie eigentlich den ganzen Tag schon.

Doch der letzte Abschnitt ist klar aufwärts gerichtet.

Als Belohnung wartet auf dem Mont Chervet eine Aussicht, die mich völlig weg haut.

Der Genfersee strahlt im hellen Licht – was für ein Bild!

Ausgiebig geniesse ich diese atemberaubende Szenerie, bevor ich mich auf die Abfahrt nach Puidoux mache. Hier habe ich gleich einen Zug, der mich zurück nach Fribourg bringt.

Was war das für eine tolle Tour. Gemütliches Radeln durch das Freiburger- und Waadtland. Traumhaft schöne Radwege durch wundervolle Landschaften und zum Abschluss eine spektakuläre Aussicht auf den Lac Léman. Der heutige Tag war ein voller Erfolg!

Distanz: 66 km / Fahrzeit: 3 h 40 min / Höhenmeter: 1’100 hm

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