Transalp 2016, 3. Etappe: St. Anton am Arlberg – Bodenalpe

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Erneut haben wir gut geschlafen und nach einem reichhaltigen Frühstück im Pepi’s Skihotel in St. Anton am Arlberg sind wir beide sehr motiviert für den heutigen Tag. Denn nun geht es zum ersten Mal richtig in die Berge. Unsere Unterkunft für heute haben wir ausnahmsweise bereits gestern Abend reserviert, da wir sicher sein wollten, dass wir auf der Bodenalpe noch ein Zimmer kriegen. Denn dort gibt es genau diese eine Möglichkeit zum übernachten.

Nach dem ich noch rasch meine hinteren Bremsbeläge gewechselt habe, geht es los! Schnell sind wir im Verwalltal drin, in welchem der erste Aufstieg des Tages von statten gehen wird. Die Heilbronnerhütte ist das erste Zwischenziel.

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Je weiter wir nach oben kommen, desto breiter wird das Tal. Es ist wunderschön hier. Auch unsere Beine haben gefallen, machen sie auch am dritten Tag noch super mit und wir kommen wunderbar vorwärts.

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Nach der Schönverwallhütte endet die Strasse und es beginnt der Trail. Es geht hier nur noch leicht bergauf, so dass das meiste fahrbar ist. Herrlich!

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Etwas später gilt es den Bach Rosanna zu überqueren. Wir checken mehrmals unsere Navis und es ist klar: Wir müssen da rüber. Der Weg geht eindeutig auf der anderen Seite weiter.

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Nun gut, ein bisschen kneipen hat noch niemandem geschadet… So ziehen wir unsere Schuhe aus und Benno erklärt sich großzügigerweise bereit, diese schon mal auf die andere Seite zu bringen. Das Wasser sei ar***kalt, gibt er als erstes zu Protokoll…:-)

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Ja dann schauen wir mal, sage ich mir. Bike auf die Schulter und meine Füsse tasten sich Schritt für Schritt durch den Bach zur anderen Seite. Als ich wieder trockenen Boden unter mir habe kann ich bestätigen: „das Wasser ist tatsächlich ar***kalt.“ 🙂

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Inzwischen ist Benno wieder auf der anderen Seite und buckelt jetzt ebenfalls sein Bike. Wir haben natürlich unseren Spaß bei dieser Übung!

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Nach dem unsere Füsse wieder trocken sind, bleiben sie aufgrund des kalten Wassers etwa eine halbe Stunde lang wunderbar warm. Fühlt sich super an, das Kneipen hat sich also gelohnt.

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Schon etwas weiter unten trafen wir Stefan und Stephan an. Die beiden Namensvettern, deren Namen nur durch das „f“ und „ph“ auseinander halten zu sind, sehen wir den ganzen restlichen Tag immer mal wieder. Auch hier, als wir das Bike heute zum ersten Mal tragen müssen. Sie meinten dann, sie hätten uns schon gesehen, auf welche Weise wir den Fluss überquert haben. Sie hätten aber die Brücke genommen etwas weiter oben… Hmmm, ok… haben wir nicht gesehen… wir würden wohl trotzdem wieder die Kneipp-Variante wählen.

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Die Tragepassage hält sich in Grenzen und schon bald radeln wir wieder über herrlichsten, flowistgen Singletrail.

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Als nächstes erreichen wir den malerischen Scheidsee. Von hier aus können wir auch die Heilbronnerhütte erkennen. Ist also nicht mehr weit bis zur Mittagspause.

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Die Landschaft hier oben ist einfach der Hammer!!!

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In der Heilbronnerhütte gibt es dann eine leckere Portion Spaghetti Bolognese mit einem Salat zur Vorspeise. Genau das richtige für uns!
Nicki, die freundliche Bedienung auf der Hütte meinte dann vor unserer Abreise: „Schaut, dass ihr gut zur Bodenalpe kommt, aber das nächste Mal übernachtet ihr dann hier.“ Alles klar, wir werden sehen…

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Zuerst auf Strasse und dann auf einem knackigen Trail erreichen wir die Alpe Verbella.

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Dann geht es auf einem wunderschönen Weg zum Zeinissee runter. Trailmässig gibt es sicher interessantere Abschnitte, aber die unglaublich schöne Landschaft hier oben macht dies locker wieder weg!

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Bald ist unsere Vierergruppe wieder komplett und so düsen wir auf einem tollen Radweg das Paznauertal hinunter bis kurz vor Ischgl. Vor allem der Abschnitt durch die Schlucht (übernächstes Bild) hat uns sehr gefallen.

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Dann verlieren wir die beiden Ste(f/ph)ans kurz und so sind wir auf dem Schlussaufstieg zur Bodenalpe wieder zu zweit unterwegs. Kurz vor Ischgl biegen wir bei einer Sagerei rechts ab und nehmen die letzten rund 400 Hm in Angriff.

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Es läuft uns weiterhin super, auch jetzt noch. Die „Bergankunft“ (ich nenn es jetzt einfach mal so) bringen wir somit ohne Zwischenfälle hinter uns und erreichen gegen halb fünf die Bodenalpe.  Für uns der perfekte Zeitpunkt um eine Biketour zu beenden.

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Etwas später treffen dann auch unsere beiden Begleiter von heute ein, die übrigens auch an den Gardasee möchten. Natürlich gibt es am Abend einiges zu besprechen und jeder erzählt von seinen bisherigen Bikeabenteuer. Für die beiden ist es die erste Rucksacktour und es läuft jeden Tag etwas besser, meinten sie. Für Gesprächsstoff ist also gesorgt.

Das Abendessen ist unglaublich gut. Es gibt Nudeln mit einer unverschämt guten Rahmsauce und dazu Schweinsplätzli, welche auf den Punkt gebraten sind. Und das ganze in rauhen Mengen, so dass wirklich alle satt ins Bett fallen.

Ein super Tag ist vorbei. Morgen steht die erste richtige Trailabfahrt auf dem Programm. Auch das Wetter sollte wieder ähnlich wie heute sein. Wir freuen uns natürlich jetzt schon

Distanz: 46 km / Fahrzeit: 5 h 1 min / Höhenmeter: 1’600 Hm

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