Generoso – Bisbino in zwei Tagen, 2. Etappe, 19.06.2014

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Die Nacht in der Baita di Orimento geht erholsam und ruhig von statten. Hier oben ist während der Nacht von nirgends nichts zu hören und wir haben unsere absolute Ruhe. Als wir am Morgen aus dem Fenster gucken, scheint uns bereits die Sonne entgegen. Die Vorfreude auf einen tollen zweiten Tag steigt.

Nach dem Frühstück ist vor dem Frühstück. Denn nach dem auschecken gibt’s gleich ein zweites, dies in Form eines Trails. Und was gibt es schöneres, als auf die Weise wie es die nächsten paar Fotos zeigen, eine Biketour zu beginnen?

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Etwa fünfzig Meter von der Unterkunft entfernt beginnt dieser wunderschöne Weg. Einfach herrlich, so in den Tag zu starten!

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Die Unterkunft können wir übrigens sehr empfehlen. Mehr als genug zu essen, gemütliches Restaurant, zweckmässige Zimmer und eine freundliche Bedienung. Für 50 Euro, welche wir für die Halbpension bezahlt haben, stimmte Preis/Leistung zu mehr als 100%.

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Südlich des Pizzo della Croce eröffnet sich uns ein tolles Panorama auf den Comersee.

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Nun beginnt die Abfahrt nach Casasco d‘ Intelvi.

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Diese präsentiert sich uns von der flowigen Seite – Seesicht inklusive.

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In Casasco d‘ Intelvi finden wir ein Tante Emma Lädeli. Dort werden unsere Rucksäcke mit Esswaren gefüllt.

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Eine leicht steigende Asphaltstrasse markiert den nächsten Streckenabschnitt.

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Kurz vor der Alpe di Casasco zweigen wir links ab. Schnell wird aus der Schotterstrasse ein anstrengender Römerweg. Solche Wege bergauf zu fahren ist immer ein besondere Challenge.

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Während des Aufstiegs zur Colma di Schignano ist eine erste Pause fällig.

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Kurz vor der obengenannten Alp geht’s ein Stück bergab. Immer wieder staunen wir über die unendlich scheinenden Weiten dieses Gebiets.

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Gleich nach der Hütte folgt ein kurzer, aber sehr schöner Trail

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Danach befinden wir uns auf einer alten Militärstrasse, welche auf einem Grat bis zum Monte Bisbino führt. Diese verläuft in einem steten auf und ab und beinhaltet einige fiese kleinen Rampen. Der Bisbino muss erarbeitet werden.

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Der letzte Abschnitt verläuft auf der Teerstrasse, welche von Cernobbio her kommt. Da lassen wir es uns natürlich nicht nehmen, kurz vor dem Gipfel noch ein paar Rennvelofahrer zu überholen. Die Aussicht vom Bisbino über die Poebene ist dann schlicht atemberaubend.

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Nach einer Pause starten wir mit grosser Vorfreude in den letzten Trail dieses zweitägigen Ausflugs. Im Vorfeld schaute ich mir zwei Varianten an. Die Eine verläuft exakt der schweizer Grenze entlang bis nach Chiasso. Diese war sogar schon mal im „Ride“ beschrieben. Doch die Berichte aus diesem Heft wurden in der Vergangenheit nicht immer gelobt. So wählten wir die zweite Möglichkeit. Diese ist ein Trail, welcher gleich beim Parkplatz auf dem Bisbino weggeht und stets Richtung Süden hält. Laut einem Bericht im Internet soll dies ein freeridemässiger Trail sein.

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So wagen wir es. Die ersten paar Meter sind zwar steil, aber eher flowig. Kaum sind wir aber im Wald drin, wird’s interessanter.

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Schon bald sind wir drei nur noch am grinsen. Dieser Trail ist richtig geil!

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Wir sind total begeistert.

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Absätze, Wurzeln und dies in einem angenehmen Gefälle –  wir können uns nach Herzenslust austoben.

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Nach der Alp Monti Duello gibt’s noch einen sacksteilen Römerweg. Gefällt uns auch ganz gut, kommt aber nicht mehr an den oberen Teil ran.

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Gegen Ende spüren wir die Strapazen der vergangenen zwei Tage und sind doch nicht ganz unglücklich, Cernobbio am Comersee erreicht zu haben. Die Abfahrt vom Bisbino hat uns nochmals alles abverlangt und war ein würdiger Abschluss dieses Trips.

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Wir sind zeitlich super dran und daher steuern wir in Cernobbio gleich ins Aprés Bike. Bei einem feinem Glace und einem noch feineren Mojito lassen wir diese Tour nochmals Revue passieren und sind uns einig: Die nächste mehrtägige Tour kommt bestimmt!

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Zu guter Letzt fahren wir von Cernobbio nach Chiasso und steigen dort in den Zug ein, welcher uns wieder zurück in die Zentralschweiz bringt.

Zum Abschluss gibt’s noch einen Film. Silvan hatte auf der Tour seine GoPro mit dabei und so ist dieses Werk entstanden. Silvan, ein herzliches Dankeschön für Deine Arbeit. Das Video ist wirklich gelungen. Da freut man sich umso mehr auf die nächste Tour. Auch freute es mich, dass Patrick mit dabei war. Wir haben uns zwar erst am Morgen des ersten Tages kennen gelernt, doch es hat sehr Spass gemacht mit Dir. Auch seine Kette hat bis Cernobbio gehalten.

Und jetzt, Film ab:

Distanz: 37 km / Fahrzeit: 3 h 45 min / Höhenmeter: 1’015 Hm

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