Biken in der Region von Lukas Stöckli – inklusive „Meet and Greet“!

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Da Benno und ich diesen Herbst wieder zusammen auf eine mehrtägige Tour gehen, wollen wir vorher mindestens noch einmal zusammen biken gehen. Ich schlug ihm eine Tour auf die Klewenalp vor um danach auf den Trails der Bikearena Emmetten wieder nach Beckenried zu gelangen. Eine Runde also in den heimischen Gefilden von Lukas Stöckli, dem bekannten Bikeguide aus Stans. Auch den Natural Bikepark in Emmetten wollen wir anschauen gehen. Luki war bei diesem Projekt ja der Initiant. Ich war schon länger nicht mehr dort und freute mich entsprechend auf diese Tour.

Wir treffen uns in Beckenried bei der Talstation der Klewenalpbahn. Klar, dass wir nicht die Bahn nehmen sondern den Aufstieg aus eigener Kraft bewältigen werden 😀. Zum Start geht es schon mal sehr steil an den Hochwasserverbauungen oberhalb Beckenried vorbei. Hier wird immer noch tüchtig an der Fertigstellung gearbeitet.

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Wir kommen gut voran und nach etwa 400 Höhenmeter entschließe ich mich, eine kurze Pause zu machen. So halten wir beide rasch an. Ein bisschen Schokolade und weiter geht’s – so der Plan.

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Während ich am knabbern bin, kommt auf einmal von unten ein Biker uns entgegen – und zwar in einem Höllentempo. Ich denke sofort, ob denn das nicht Luki sei während Benno nur den Kopf schüttelt und meint: „Das ist ja krank, wie der da hoch fährt“. Wir grüssen uns kurz und so schnell wie er erschienen ist, so schnell verschwindet er wieder aus dem Blickfeld. „Das war doch Luki“ meine ich, „aber er hätte mich doch sicher erkannt.“ Nun gut, war wohl doch jemand anders.

Wir fahren weiter und eine Kurve später steht dieser rasend schnelle Biker an seinem Bike und schraubt was an seinem Sattel rum. Benno und ich kommen näher und tatsächlich: Es war vorhin und es ist auch jetzt definitiv Lukas Stöckli. Die Freude ist natürlich riesig, dass wir uns beide wieder sehen. Waren wir doch zusammen im Sommer 2013 im Val Roya in einem Bikecamp.
Er war sich übrigens auch nicht sicher, ob ich es bin, als er an uns vorbei düste. Er habe doch noch gemeint, das sei doch Chregu, oder doch nicht…?

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Er drosselt uns zu liebe das Tempo und so fahren wir zu dritt weiter. Es gibt natürlich viel zu besprechen. Er hatte dieses Jahr bisher stets grosses Wetterglück auf seinen Touren und er schwärmt unter anderem von den Trails am Monviso. Auch für nächstes Jahr hat er wieder einiges im Köcher und die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Beim Rastplatz Schwändi haben wir Glück, dass außer uns noch eine Wanderin dort ist. So schiesst sie das obligate Gruppenfoto von uns. Danach verabschieden wir uns und Luki fährt in seinem gewohnten Tempo wieder weiter. Zum Brisenhaus wolle er noch bevor am Nachmittag wieder das Büro rufe, meinte er zum Abschied. Wir aber nutzen den schönen Platz für eine weitere Pause. Ich hatte letzte Woche noch eine leichte Grippe. Deshalb gehen wir es heute etwas gemütlicher an.

Nach dem Break kommen wir schon bald aus dem Wald und entschliessen uns beim Tannbüel noch zur Klewenalp zu fahren und dort was zu essen.

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Schlussendlich landen wir beim Restaurant Alpstübli und verköstigen uns dort. Die Bedienung ist hübsch und freundlich und die Qualität des Essens steht dem in nichts nach.

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So schwingen wir uns nach Zwiebelsuppe und Rösti zufrieden wieder aufs Rad und fahren Richtung Choltal. Der dortige Trail ist unser nächstes Zwischenziel.

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Auf einer rassigen Schotterpiste geht es bis zum Hof Ronen.

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Dort startet der zuerst sehr flowige Choltaltrail. Ein toller Einstieg!

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Beim Punkt 1’261 geht unser Weg links nach unten weg. Vorbei ist es mit dem Flow – es wird technischer.

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Der Schwierigkeitsgrad ist super für uns und wir fühlen uns pudelwohl auf diesem Trail. Auf den Bildern sieht einfacher aus als es war. Vor allem der schottrige Untergrund und die Steilheit forderte unsere Konzentration und Bremsen.

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Eine wirklich tolle Sache, dieser Choltaltrail. Auch zu erwähnen die vielen (für uns fahrbaren) Serpentinen, welche er inne hat.

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Ab der Egghütte muss dann mit der Strasse vorlieb genommen werden. So sind wir schnell in Emmetten. Dort radeln wir zum Hotel Seeblick rauf, denn hier befindet sich der Einstieg zum Naturalbikepark sowie der Woodtrail. Zuerst statten wir aber dem dortigen Aussichtspunkt einen kurzen Besuch ab.

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Danach wird gespielt! Die verschiedenen Posten zu Beginn des Natural Bikeparks müssen ausprobiert sein. Auch eine Fahrt auf dem Woodtrail darf nicht fehlen!

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Der Natural Bikepark ist eine Art Vitaparcours für Biker. An verschiedenen Posten werden verschiedene Schwerpunkte gelegt. Hindernis überspringen, Gleichgewicht halten, Kurvenfahren, Linienwahl, Absätze meistern, etc…

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Das ganze ist super markiert und mit je einer Tafel zu jedem Posten ausführlich beschrieben. Da steckt viel Arbeit dahinter!

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Der Natural Bikepark kann natürlich auch einfach durchfahren werden wie jeder andere Trail. Der Beginn ist noch flowig, hat dann aber im zweiten Teil einige knifflige Abschnitte. Für Luki wohl alles fahrbar, aber für uns nicht ganz…:-)

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Bevor dieser Bike-Vitaparcours endet, kann man zurück nach Emmetten fahren oder auf den „Seeblicktrail“ einbiegen. Dieser bietet die Möglichkeit auf Trail statt auf Strasse das letzte Stück bis Beckenried zu bewältigen. Luki meinte vorher noch, dass könnte eine Herausforderung werden bei diesen momentanen feuchten Verhältnissen.

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Und er sollte recht kriegen… Der Trail fordert uns ordentlich und ist so zu schwierig für uns. Es ist heute einfach zu glitschig und auch bei Trockenheit wäre es wohl nur unwesentlich einfacher.

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Nach zwei Dritteln des Seeblicktrails mündet dieser kurz in eine Strasse. Hier entscheidet sich Benno, den letzten Abschnitt auszulassen und auf der Strasse zu bleiben. Ich möchte mir aber gerne auch noch den letzten Teil des Trails anschauen und so vereinbaren wir, dass wir uns gleich beim Auto in Beckenried wieder treffen.

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Nun gut, der Rest ist schnell erzählt. Ich fahre etwa 20% des Trails. Der Rest war zu steil, zu verblockt und zu glitschig. Da es sich aber nur noch um 100 Hm handelte, kann ich gut drüber hinweg schauen.

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Tja, der Seeblicktrail ist nur was für gestandene Biker. Vielleicht muss ich das Ding nochmals bei Trockenheit versuchen, aber viel einfacher wird das für mich nicht mehr. Ein richtiger „Lukas Stöckli Trail“ also :-).

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So rolle ich gemütlich unterhalb der Autobahn dem See entlang und bin ein paar Minuten später bei der Talstation, wo Benno schon auf mich wartet.

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Ein toller Biketag geht zu Ende und die Vorfreude auf unsere diesjährige Herbsttour steigt und steigt. Danke Benno für die Begleitung und schon bald sind wir wieder unterwegs :-)!

Einen speziellen Gruß nochmals an Luki. Hat mich sehr gefreut, Dich mal wieder zu sehen! 

Distanz: 31 km / Fahrzeit: 3 h 47 min / Höhenmeter: 1’400 Hm

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Ein Gedanke zu „Biken in der Region von Lukas Stöckli – inklusive „Meet and Greet“!

  1. Hoi Chregu, lässige Runde, gute Bilder + Bericht, da werden mir einige Erinnerungen wach, da sind sage und schreibe 45 Jahre her bei einem Besuch in Emmetten zum Skifahren !! Für den Herbst alles Gute und viel Plausch beim Biken

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