Transalp 2017, 2. Etappe: Ehrwald – St. Anton am Arlberg

Nach der gestrigen Warm-Up Etappe geht’s heute zum ersten Mal richtig zur Sache. Es warten zwar noch keine hochalpinen Übergänge auf uns doch mit über 80 km und 1’500 Hm wird der Tag heute sehr lang.

Wie schon letztes Jahr ist das Frühstücksbuffet im Hotel Ehrwalderhof ausgezeichnet. Und auch wie schon letztes Jahr ziehen wir zum Start in Ehrwald gleich mal die Regenklamotten an. So wir gestern den Tag beendeten, beginnen wir den heutigen – zumindest was die Kleidung angeht.

Auch darf das Selfie vor dem Start nicht fehlen. Wir sind bereit. Es kann losgehen!

Bald verlassen wir die Hauptstrasse und fahren der Loisach entlang nach Biberwier. Der erste kurze Aufstieg zum Weissensee haben wir danach schnell hinter uns.

Danach geht’s detinitiv bergauf. Der alte Fernpass ist das nächste Zwischenziel.

Oben angekommen herrscht leichter Nebel und es regnet immer noch ein wenig. Das wird so wohl noch ein Stück anhalten.

Weiter führt unsere heutige Etappe zum Schloss Fernstein hinunter. Dem GoreTex Alpinerun begegnen wir diesmal nicht, trotzdem schieben wir unsere Bikes bei diesem etwas fragwürdigem Bikeverbot.

Abwechslungsreich gehts weiter über Schotterstrassen, alles abseits vom Verkehr, bis nach Imst.

Ausgangs Imst zweigen wir auf den Innradweg ab, welchem wir bis Landeck folgen werden. Für mich ist dies wohl das mühsamste Teilstück des ganzen Alpencrosses. Ich mag solch lange Flachstücke einfach nicht. Ich werd da jeweils schnell müde und weiss nach kurzer Zeit nicht mehr, wie ich auf dem Sattel sitzen soll. Ist einfach nicht mein Ding. Schon letztes Jahr hatte ich da etwas Mühe.

Dieses Jahr geht’s einen Tick besser. Als Belohnung bestelle ich mir ein feines Cordonbleu im Restaurant des Hotels Schrofenstein. Genau das Richtige für mich jetzt!
Während dem Mittagessen beginnt die Sonne zu scheinen und wir verstauen unsere Regenkleider in den Rucksack.

Frisch gestärkt machen wir uns nun an den Aufstieg nach St. Anton am Arlberg ran. Der wird uns mehr oder weniger den ganzen Nachmittag beschäftigen. Nach einem gemütlichen Einrollen auf der Hauptstrasse wird es nach Pians deutlich steiler. Dafür sind wir weg vom Verkehr.

Die Strecke ist auch hier wieder sehr abwechslungsreich und führt über Teer, Schotter und ein paar kurze Trails meistens bergauf. Etwa dreimal geht’s auch ein kleines Stück bergab. Die Hauptstrasse wäre daher sicher direkter. Aber eben, so sind wir weg vom Verkehr. Besser ist das!

Nach Flirsch fahren wir der Rosanna entlang. Der Weg ist sehr gut ausgebaut und so können wir erneut der Strasse ausweichen.

Dann ist es geschafft und wir erreichen um ca. 17.00 Uhr unsere Unterkunft in St. Anton am Arlberg. Erneut haben wir uns für das Pepi’s Skihotel entschieden. Nach dem einchecken dürfen wir gleich unsere Bikes abspritzen. Das haben sie bitternötig nach dem heutigen Tag!

Letztes Jahr waren wir voll des Lobes von diesem Hotel. Doch dieses Jahr sollte es noch besser kommen. Da wir die einzigen Gäste sind kriegen wir als kostenloses Upgrade eine Suite. Wir sind begeistert. Platz ist zu genüge vorhanden und es hat sogar eine Kaffeemaschine. Diese wird selbstverständlich sogleich ausprobiert!

Natürlich wird auch die Dampfdusche gestartet. Wir geben uns das volle Programm und lassen es uns richtig gut gehen! Verdient haben wir das nach diesem langen Tag.

Letztes Jahr waren wir zum Abendessen in einem Steakhouse und hatten zum Dessert einen unglaublich leckeren Kaiserschmarrn in Nikkis Weinbar. Da wir diesen unbedingt wieder geniessen möchten, nehmen wir dort gleich das ganze Abendessen ein. Und was es zum Nachtisch gibt, seht ihr ja auf dem nächsten Bild. Auch dieses Mal sind wir hin und weg von diesem Gericht. Auch das dazu gereichte warme Zwetschgenkomoptt ist sehr sehr lecker. Ein Traum!

Der heutige Tag war zwar lang aber wir haben sehr viel gesehen und sind ein schönes Stück vorwärts gekommen. Morgen geht’s zum ersten Mal richtig in die Berge.

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Distanz: 84 km / Fahrzeit: 5 h 55 min / Höhenmeter: 1’500 Hm

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3 Gedanken zu „Transalp 2017, 2. Etappe: Ehrwald – St. Anton am Arlberg

  1. pas male, so lässt’s sich übernachten 8)
    cool dass ihr diesmal die ganze transalp fahren konntet, bin besonders gespannt auf den teil durchs unterengadin und val müstair.

    • Ja der Aufenthalt in St. Anton war schon sehr sehr stark. Angefangen von der Ankunft, über das Hotel bis hin zum feinen Essen! Da hat alles gepasst.

      Soviel kann ich verraten: Wir haben es dieses Jahr also tatsächlich geschafft:-). Die Berichte übers Unterengadin folgen schon bald!

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