Jahresrückblick 2017!

Ein weiteres unglaubliches Bikejahr geht zu Ende. Währenddem ich diese Zeilen verfasse, frage ich mich, ob es vielleicht sogar das beste überhaupt war… Vor allem zwischen Mai und September jagte ein Höhepunkt den nächsten. Ich konnte mich 2017 wirklich glücklich schätzen. So viele Eindrücke, Erlebnisse, Begegnungen, Trails, etc… Natürlich verdient dieses Knallerjahr einen entsprechend vollgepackten Jahresrückblick. Den gibt es nun hier und jetzt!

Der Start ins neue Jahr erfolgte im Januar wie meistens mit ein paar Touren im Schnee. Da das Michelsamt ein Schneeloch ist, kriegen wir immer mal wieder was ab von der weißen Pracht.

Der erste Höhepunkt des Jahres war im Februar die Vollmond Fatbike Tour mit Lukas Stöckli. Wir machten eine Runde ums Wirzweli mit abschließendem Fondueplausch. Während des Downhills fehlte mir ein bisschen der Fahrfluss. Dafür kommt man bergauf auf Schnee viel besser vorwärts als mit einem gewöhnlichen Bike. Dies war eine neue und ziemlich coole Erfahrung für mich. Noch nie sass ich auf einem Fatbike. Toll, dass ich die erste richtige Tour mit Luki machen durfte. Auch Silvan kam mit. Nur war es sehr schade, dass Benno, der mich zu dieser Tour eingeladen hat, leider krankheitsbedingt fehlte. Trotzdem Benno, noch einmal ein herzliches Dankeschön an Dich für dieses tolle Geschenk!

Im März folgten die ersten Frühlingsausfahrten. Da mag ich es jeweils sehr, die nähere Umgebung von zu Hause aus zu entdecken. Es gab Touren über den Ämmeberg, übers Michaelskreuz und der Reuss entlang und natürlich im Michelsamt, meiner Heimat.

Hinter Ämmenberg

Rickenbach/LU

Dietschiberg mit Blick auf Luzern

Michaelskreuz

Reusstrail

Im April nutze ich das schöne Wetter um regelmäßig mit dem Bike zur Arbeit zu gehen. Anbei ein paar Impressionen von meinem Arbeitsweg…:-)!

Zudem gings auf die erste Runde mit meinen Transalpkumpeln Benno, Joki und Silvan. Wir machten mal wieder den Klassiker über die Fräki und den Loppertrail.

Im Mai folgte das erste große Highlight des Jahres. Ich machte eine fünftägige Biketour von Andermatt nach Hause. Ich nannte die Tour den „Rhein-Walenseecross„. Es gab bis dato einige Spots, welche ich schon lange mal mit dem Bike besuchen wollte. So liessen sich diese perfekt in diesen fünftägigen Cross zusammenbasteln.

Die Surselva wird mir als sehr abwechslungsreich in Erinnerung bleiben. Die Rheinschlucht war genial und sicher etwas vom speziellsten, was ich bis jetzt gefahren bin.
Am meisten gespannt war ich auf den Churfirstenpanoramatrail. Abschliessend kann ich sagen, dass ich den wohl zum ersten und letzten Mal gefahren bin. Sehr steil, eng, verblockt und dann hatte es im oberen Teil noch viel Schnee drin. Viel zu viel war unfahrbar und somit schlicht eine Nummer zu groß für mich.
Landschaftlich unglaublich schön war der Übergang über die Rossweidhöchi und die Umgebung rund um den Sihlsee. Es freute mich außerordentlich, dass ich einen teil der letzten Etappe, welche über den Gottschalkenberg führte, mit der bekannten Facebook Bikebloggerin Jeanette Villiger fahren durfte!

Oberalppass bei Schnee

Rheinschlucht

Rheinschlucht

Rheinschlucht

Bündner Herrschaft

schneebedeckter Churfirstenpanoramatrail

Sehr anspruchsvoller Churfirstenpanoramatrail

Rossweidhöchi

Sihlsee

Kloster Einsiedeln

Gottschalkenberg

Weiterhin gab es Touren von zu Hause aus, welche mich ins Luzerner Hinterland, auf die Alpiliegg, den Homberg oder einfach nur quer durch meine Heimat, das Michelsamt, führten.

Soppensee

Ostergau bei Willisau

Sempachersee

Windradpark Rengg oberhalb Entlebuch

Alpiliegg

Blick vom Ruswilerberg zur Rigi

Schneegässli bei Beromünster

Homberg oberhalb Reinach/AG

Mein langjähriger Kollege und Namensvetter Chregu entschied sich, ebenfalls ein Bike zu kaufen. Die erste richtige Biketour zusammen unternahmen wir Ende Mai auf dem Bürgenstock. Das war ein sehr gelungener Einstand.

Im Juni war es an Fronleichnam (wie fast schon traditionell) Zeit für die nächste Exklusive Rigi-Biketour. Für einmal etwas kürzer, aber nicht minder schön. Toll war es!

Nach vielen Trainingskilo- und Höhenmetern war es im Juli endlich soweit. Ich nahm zum vierten Mal an einem Gigathlon teil. Definitiv einer der ganz großen Höhepunkte dieses Jahres!
Wir hatten es erneut super innerhalb unseres Teams und kamen alle gesund und zufrieden ans Ziel. Auch der diesjährige Gigathlon war ein super Erlebnis!
Ein herzliches Dankeschön an Gabriela, Natalie, Alex und Moritz für dieses geile Weekend!

Schlag auf Schlag ging es weiter. Nur eine Woche nach dem Gigathlon durfte ich eine Einladung zu einem BikeMeet in Zermatt wahrnehmen. Wir hatten drei Tage traumhaftes Wetter und durften die tollen Trails rund um das Matterhorn kennen lernen. Es war sehr interessant zu sehen, wie sich die Bikedestination Zermatt entwickelt. Man will noch mehr für die Biker tun aber trotzdem kein Downhillmekka werden, was mir persönlich ganz gut gefällt.
Die Trails waren klasse, die Gespräche spannend, das Essen super und es freute mich besonders, die anderen Blogger (Spoony, Sven und Tina und Ben) kennen zu lernen. Es waren drei äußerst erlebnisreiche Tage in Zermatt.

Der Juli ist noch nicht vorbei. Als krönenden Abschluss reisten wir zu fünft ins Bündnerland und verbrachten drei unglaublich geile Tage in St. Moritz und in Davos. Als Übergangsetappe vom Engadin ins Landwassertal fuhren wir über die Ducanfurgga. Trails, die kaum besser sein könnten. Genau so muss ein Bikeweekend sein!

Corviglia Olypmiatrail

Suvrettapass

Suvrettatrail

Piz Nair

Ducanfurgga

Jakobshorn

A-Line Klosters

Im August hatte ich zum zweiten Mal in diesem Jahr die Möglichkeit, jemandem den Bikesport etwas näher zu bringen. Dieses Mal war Arbeitskollegin Rahel an der Reihe. Wir verbrachten einen tollen Tag auf der Rigi und ich habe wohl jemanden mit dem Bikevirus infiziert!

Ende des Monats ließ ich mich (relativ einfach) zu einem Fallschirm-Tandemsprung überreden. Auch jetzt noch fange ich automatisch zu grinsen an, wenn ich an diesen Sonntagabend zurück denke. Hat zwar nichts mit biken zu tun, gehört aber trotzdem in meinen Blog, da es etwas vom verrücktesten, aufregendstem und geilsten war, was ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe.

Im September wagten wir uns zum zweiten Mal an die Transalp ran. Von Garmisch-Partenkirchen wollten wir an den Gardasee nach Riva fahren. Nachdem wir letztes Jahr abbrechen mussten, schafften wir es dieses Mal und kamen alle gesund und munter am Ziel an. Dieser Cross war das wohl grösste Abenteuer auf dem Bike bisher.
Wir haben während diesen neun Tagen so unglaublich viel erlebt und gesehen. Auch innerhalb unserer Gruppe hatten wir es stets super. So war die Freue entsprechend groß, als wir in Riva einfuhren. Es waren einfach neun geile Tage!
Deshalb verweise ich da einfach auf den Bericht der ersten Etappe und lasse ein paar Bilder sprechen. Danke Benno, Silvan und Joki, dass ihr dabei wart. Es war toll mit Euch!!!

Kurz nach Ehrwald

Verwalltal, oberhalb St. Anton am Arlberg

Kurz vor der Heilbronnerhütte

Fimbapass

Oberhalb Scuol

Costainaspass

Val Mora

Lago Cancano

Passo dell‘ Alpe

Gallotrail beim Gaviapass

Lago di Pian Palu

Rosco-Pumptrack in Spiazzo

Tremalzopass

Ponalestrasse, kurz vor Riva del Garda

Ziel erreicht in Riva del Garda!

So viele Eindrücke und Erlebnisse, die es zu verarbeiten gab die letzten paar Monate. Deshalb war im Oktober ein bisschen die Luft draußen. Ein paar Runden von zu Hause aus gehen aber immer und ich genoss den sehr schönen Oktober in meiner Heimat.

Im November gab es nur eine handvoll Kilometer. Das eher mässige Wetter war da sicher nicht ganz unschuldig.

Im Dezember gab es nebst den Arbeitsweg-Kilometern noch eine Snowbiketour an Weihnachten mit Rahel auf dem Ruswilerberg. Da hatten wir unglaubliches Licht und eine tolle Fernsicht. Das war nochmals ganz großes Kino und ein äußerst würdiger Abschluss eines genialen Bikejahres!

Das Jahr 2017 geht für mich definitiv als das Jahr der Rekorde in die Geschichte ein. Da ich seit Februar ohne Auto unterwegs bin, gab es etliche Kilometer per Arbeitsweg. Das ist nicht nur gut für die Fitness sondern spart auch eine große Menge Geld. So konnte ich den letztjährigen Allzeitrekord von 4’496 km deutlich verbessern und knackte zum ersten Mal in meinem Leben die 5’000 km-Grenze.
Auch gab es zum ersten Mal über 100’000 Höhenmeter. Diese Zahl erreichte ich vor allem dank den intensiven Trainigstouren im Frühling für den Gigathlon und des Transalps im Herbst.
Aufgrund des Arbeitswegs gab es so viele Aktivitäten auf dem Bike wie noch nie. Ich war gesamthaft 186 Mal auf dem Bike, was bedeutet, dass ich mehr als jeden zweiten Tag auf zwei Rädern unterwegs war. Ziemlich cool, finde ich :-).

Anbei die komplette Statistik von 2017 mit allem Wichtigen und Unwichtigen:

Kilometer: 5’380 km
Fahrzeit: 362 h 01 min
Höhenmeter: 104’729 Hm
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.86 km/h
Aktivitäten auf dem Bike: 186 Aktivitäten

Längste Tour: 84 km, Michaelskreuz – Lindenberg, 28. März 2017
Meiste Fahrzeit: 6 h 34 min, Chur – Weesen, 9. Mai 2017
Meiste Höhenmeter: 1’929 Hm, Bormio – Gaviapass, 7. September 2017
Höchster erreichter Punkt: oberhalb Ducanfurgga, 2’680 m

Bester Trail: Jakobshorn – Sertig Dörfli, 1. August 2017
Beste Unterkunft: Alpengasthof Crusch-Alba, S-charl, 5. September 2017
Bestes Essen: Cervoburger im Hotel Cervo, Zermatt, 18. Juli 2017
Bestes Dessert: Desservariation im Restaurant Bündnerstübli, Davos, 31. Juli 2017
Bestes Aprés Bike: Bever Lodge, Bever, 30. Juli 2017

Zu guter Letzt bleibt mir nur noch ein herzliches Dankeschön an alle, welche mich dieses Jahr auf einer oder mehreren Biketouren begleitet haben. Ich mag es eigentlich noch ganz gut, alleine unterwegs zu sein. Aber zu zweit oder in einer Gruppe macht es gleich noch einmal mehr Spaß.
Ebenfalls vielen Dank an alle, welche mir stets die selbst geschossenen Fotos zur Verfügung stellen. Erwähnenswert sind da vor allem meine treusten Bikefreunde Silvan und Benno. Mein Blog wäre nur halb so gut ohne Eure bildlichen Beiträge!

Schlussendlich gebührt das grösste Dankeschön all meine treuen Blogleserinnen und Blogleser. Eure Kommentare und Feedbacks sind meine stete Motivation, dieses persönliche Tourenlexikon weiterhin aufrecht zu erhalten!

Was geht in 2018? Gute Frage… Vielleicht gibt es eine weitere mehrtägige Tour im Frühling – oder auch nicht. Der Gigathlon wird wohl ohne mich stattfinden und was crosstechnisch im Herbst geht ist auch noch nicht definiert. Da gibt es mehrere Optionen und Ideen…
So macht es momentan noch nicht den Eindruck, als würde das nächste Jahr das (noch) aktuelle toppen. Aber dass muss es ja auch nicht. Ich lasse 2018 mal auf mich zukommen und wir werden sehen, was da alles so passieren wird.

In diesem Sinne all meinen treuen Blogleserinnen und Blogleser einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr 2018.

Euer Chregu

…und zum Schluss noch dies…

12 Gedanken zu „Jahresrückblick 2017!

  1. Chregu, ganz herzlichen Dank für deine anregenden, spannenden und interessanten Blogs übers Jahr. Die eine oder andere Tour bin ich subito „nachgefahren“. Auch im 2018 wünsche ich dir viele, viele schöne und unfallfreie Stunden auf dem Bike und auch sonst natürlich nur das Beste. Herzlich. Heinz

    • Lieber Heinz,

      Vielen Dank für Deine Kommentare und Feedbacks zu meinen Berichten das ganze Jahr. Ich wünsche Dir für 2018 nur das Allerbeste und hoffentlich bis bald mal wieder.

      Liebe Grüsse
      Chregu

  2. hoi Chregu

    „Währenddem ich diese Zeilen verfasse, frage ich mich, ob es vielleicht sogar das beste überhaupt war“ … diese frage habe ich mir auch gestellt, als ich die vergangene saison resume passieren liess. so viele schöne erlebniss was das biken betrifft, hatte ich glaub noch nie in einem jahr. einen der vorderen plätze nimmt dabei auch das bike-meet ein, die drei tage in Zermatt waren einfach der hammer und war cool dich endlich einmal persönlich kennen zu lernen, da haben sich zwei gourmetbiker gefunden 😉

    ich wünsche auch dir einen guten rutsch ins neue jahr, gesundheit und bis hoffentlich bald einmal auf einem trail. liebe grüsse Sven

    ps: wenn ich mir da so deine outtake-bilder ansehe wüsste ich da noch einen vorsatz fürs neue jahr, wie wär’s mit tubeless ? *g*

    • Lieber Sven

      2017 war schon wirklich gewaltig. Mal sehen was nächstes Jahr laufen wird. Es hat mich natürlich auch sehr gefreut, dass ich Dich persönlich kennen lernen durfte.

      Wenn es dann vielleicht irgendeinmal in der Zukunft ein neues Bike gibt, könnte Tubeless dann eventuell ein Thema sein. Und ich war mir ziemlich sicher, dass aufgrund der Outtakebildern da ein Kommentar kommen wird betreff den platten Reifen…:-)

      Liebe Grüsse und für 2018 nur das Allerbeste!
      Chregu

  3. Echt cool. Das ist ja ein Megajahr bei dir … mit toller Leistung … und vielen super Eindrücken.
    Noch wichtiger als die Zahlen sind die Erlebnisse, das Abenteuer, die Freude … das kam bei dir sicher nicht zu kurz 😉 Ich schätze immer deine Blogbeiträge, weiter so.
    Sack stark finde ich in deiner Auflistung die Courmetangaben 🙂 richtig so, das gehört auch dazu!
    Und da wäre noch das Thema Tubless, aber da ist mir Sven bereits zuvor gekommen *hihihi*
    Chregu, alles Gute im 2018 … vielleicht klappt es ja mit einer gemeinsamen Tour. Ich komme gerne mal mit deiner Gruppe auf den Loppertrail oder so ähnlich …

    • Danke Rotscher für Deinen ausführlichen Kommentar. Es freut mich sehr, Dich seit Jahren zu meinen treuen Lesern zu zählen.
      2017 war wirklich mega. Die Erlebnisse und Eindrücke der vergangenen zwölf Monate waren wirklich intensiv. Die Ausflüge mit Freunden waren zahlreich und sind stets das Salz in der Suppe eines Bikejahres!

      Ich melde mich mal betreff Loppertrailtour. Da lässt sich ganz sicher mal was machen! 😉

      Liebe Grüsse und eine gutes Neues
      Chregu

  4. Hoi Chregu, danke für Deinen Post und die coolen Bilder mit den schönsten „Nebensächlichkeiten“ des Bikens (pffft….;-) )…

    Gute Idee, diese Rangliste mit den besten Unterkünften und Verpflegungsmöglichkeiten…Ist immer hilfreich, wenn man eine gute Adresse kennt.

    Wettermässig hattet Ihr im September (wie wir) mit dem frühen Wintereinbruch Bekanntschaft gemacht…Aber wenigstens lag bei Euch noch der Trail über den Passo Gallo drin (war bei uns nicht drin….).

    Wünsche Dir alles gute im 2018 und freue mich, wieder mal auf eine gemeinsame Tour (Innerschweiz mit dem Bike ist noch ein weisser Fleck…;-0 )..

    • Danke Dir BlackCoffee.

      2017 war schon mega aber auch Du hast ja ein tolles Jahr hinter Dir!

      Das mit der Rangliste der besten Unterkünfte etc. ist mir ganz spontan in den Sinn gekommen, während ich den Jahresrückblick verfasste. Der ganze Unterkunft-Hotel-Gastronomie-Bereich ist etwas, das mich nebst den Trails ebenfalls sehr interessiert.

      Mal sehen, ob sich was machen lässt für 2018 für eine gemeinsame Tour bei uns in der Innerschweiz.

      Liebe Grüsse und es guets Nöis!
      Chregu

  5. Hoi Chregu, ansehnliches Pensum, was Du wider geleistet hast, Hut ab. Bin gespannt was Du im neuen Lahr so leistest. Dir auch im neuen Jahr gute Gesundheit, viel Erfolg und schöne Touren.

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